Melitta® Selection des Jahres 2021
Test-Aktion
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Markus Schwarz
Fragen rund um Melitta®, Kaffee & Genuss?
Schickt uns eure Fragen einfach per Mail an team@brandsyoulove.de – Markus Schwarz, Senior Produktmanager Ganze Bohne bei Melitta Europa GmbH & Co. KG, beantwortet sie gerne!
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Woher hat die Selection des Jahres 2021 ihre zarte Nougat-Note?
 
Das Aroma und der Geschmack eines Kaffees hängt von verschiedenen Faktoren ab. Im Grunde genommen ist es das Zusammenspiel der Rohkaffees und deren Herkunft, der Röstung und der Zubereitung. Weltweit gibt es dutzende Rohkaffeeanbauländer, die ihre jeweiligen Vorzüge haben. Doch nicht nur das Rohkaffeeanbauland bestimmt den Kaffeegeschmack, sondern vor allem auch das jeweilige Anbaugebiet im Land und die dort herrschenden klimatischen Bedingungen. Neben den Anbaugebieten hängt der Kaffeegeschmack aber auch maßgeblich von der Art der Röstung ab. Je nach Röstgrad entwickeln sich die unterschiedlichen Aromen.
Für unsere Selection des Jahres haben unsere Rohkaffee-Experten eine 100%-Arabica-Bohnen-Komposition mit Bohnen aus Indien gewählt, welche in der Anbauregion Chikkamagaluru wachsen. Wir haben uns für euch dazu entschieden, die Bohnen so zu rösten, dass die Anklänge zarter Nougat-Noten entstehen. In erster Linie optimal abgestimmt für die Zubereitung im Kaffeevollautomat. Könnt ihr sie herausschmecken?
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Was sollte man bei der Kaffeezubereitung der Ganzen Bohnen mit einem Kaffee-Vollautomaten beachten, um den optimalen Geschmack zu erzielen?
 
Unsere Kaffees unterscheiden sich durch die individuelle Auswahl und Röstung der Bohnen und haben somit jeweils ein eigenes Geschmacksprofil. Ein wesentlicher Faktor, der den Geschmack des Kaffees ebenfalls beeinflusst ist die Zubereitung. Hierzu gehören bei der Zubereitung mit dem Kaffeevollautomaten im Wesentlichen der Mahlgrad.
Vorab gesagt: “DEN” richtigen Mahlgrad für alle Sorten gibt es nicht. Von grob bis fein ist grundsätzlich alles möglich und „erlaubt“, was dir schmeckt. Um dir einen Richtwert für die Einstellung des richtigen Mahlgrads zu geben, haben wir auf der Rückseite unserer Verpackungen unsere Empfehlung aufgebracht. Auf Basis dieses Richtwertes empfehlen wir dir nun den Mahlgrad mit Hilfe der Maschineneinstellungen zu justieren und entsprechend eurer Vorlieben Schritt für Schritt an euren Mahlgrad „heranzuschmecken“. Als Faustregel gilt: Ist dir der Kaffee zu bitter oder zu stark, solltest du den Mahlgrad etwas gröber stellten, wenn der Kaffee zu wässrig oder zu sauer ist, sollte der Mahlgrad feiner gestellt werden. Kleiner Tipp: Immer erst 2-3 Tassen nach der Umstellung des Mahlgrads abwarten, da die Maschineneinstellungen meist mit einer kleinen Verzögerung in der Tasse „ankommen“.
Neben der Maschineneinstellung darf der Einfluss des Wassers auf den Geschmack nicht vergessen werden – immerhin besteht jedes Kaffeegetränk zu einem Großteil aus Wasser. Obwohl das Thema „ideales“ Wasser für die Kaffeezubereitung kontrovers diskutiert wird, zeigt unsere Erfahrung, dass Wasser weder zu weich noch zu hart, mit einem möglichst neutralen pH-Wert und stets frisch sein sollte, um einen optimalen Kaffeegeschmack zu gewährleisten.
Was passiert beim Rösten? Und was ist das Besondere am „Second Crack“?
 
First Crack, Second Crack, das sind Begriffe aus der Welt des Röstens. Erst durch das Rösten werden im Inneren der Bohnen die feinen Aromen, wie Anklänge von herber Nuss, Nuancen von zartbitterer Schokolade oder von süßem Karamell bis zu fruchtig-säuerlichen Ausprägungen, die z.B. an Waldbeeren erinnern, freigesetzt. Durch den Röstvorgang werden bis zu 800 verschiedene Aromen erschlossen. Zwischen 195°C bis 250°C entstehen die Röstaromen. Die Rösttemperatur und Röstdauer bestimmen den Grad der Röstung. Ein wichtiges Indiz für den Röstgrad der Bohnen ist, neben Farbe, Oberfläche und Geruch, der Crack, ein knackendes Geräusch, das entsteht, wenn die sich bildenden Gase entweichen. Der erste Crack ensteht bei ungefähr 200°C, der zweite Crack bei etwa 225°C. Helle Röstungen werden also vor dem zweiten Knacken aus der Trommel genommen, dunklere oder Espressoröstungen erst nach dem zweiten Knacken. Bis heute kann jedoch kein Computer den exakten Röstgrad berechnen. Das kann nur ein Röstmeister durch Gespür, Geschick und Erfahrung. Kaffeeröstung ist eben noch immer echte Handwerkskunst.